friiitz@new zealand | STUDY ABROAD IN CHRISTCHURCH / NEW ZEALAND
Tag 10: Queenstown – Northern Route – $25 Castle – Portobello

Tag 11: Portobello – Albatross Point – Dunedin – Moeraki – Glencoe Scenic Reserve

Am nächsten Tag sind wir nach einem späten Frühstück vom privaten Campingplatz in Portobello weiter zum sogenannten “Albatross Point”, dem äußersten Ende der Halbinsel vor Dunedin, gefahren, um  dort Albatrosse zu sehen. Weil es sehr stürmisch zuging, haben wir uns zuerst das Besucherzentrum dort oben angesehen. In froher Erwartung dann auf die größten Vögel der Erde zu treffen, sind wir an die Steilküste gelaufen. Außer spektakulären Wellen, die gegen die senkrecht abfallende Küste klatschen, waren da nur Tölpel, die in den Felsspalten und auf den Vorsprüngen nisteten, zu sehen. Deswegen sind wir nach kurzer Zeit wieder ins Auto gestiegen und haben uns auf den Weg nach Downtown Dunedin gemacht.

Nach erfolgreichem Einparken in einem der engsten (Bezahl-)parkplätze, die wir finden konnten bzw. der einzige, der noch frei war, haben wir zu Fuß die Stadt erkundet. Ein Besuch bei Schokoladen-Cadbury (ohne Führung) durfte da natürlich nicht fehlen. Vor Dunedins Bahnhof entdeckten wir essbar-aussehende Pflanzen. Ein Einheimischer bemerkte unsere Unsicherheit bzw. unser Erstaunen vor dem Kräuterbeet und klärte uns auf, dass die Blätter wirklich essbar seien und wir doch probieren sollten. Dann hat jeder eines der süß-schmeckenden Blätter verspeist :) . Allzu lange wollten wir uns jedoch nicht in der Stadt aufhalten, denn unser Tagesziel – die Moeraki Boulders – hätten wir schon ganz gerne noch bei Tageslicht gesehen. Bevor wir Dunedin hinter uns ließen, haben wir noch an einem großen Supermarkt gehalten und uns mit Lebensmitteln für die letzten Etappen eingedeckt.

Es war schon später Nachmittag als wir die gut 80km nordwärts antraten. Die Moeraki Boulders erreichten wir bei Sonnenuntergang. Den Strand hatten wir demnach (fast) für uns ganz alleine. Leider war die Ebbe schon eine Weile her, so dass das Wasser schon ein paar der Boulders umgab. Trotzdem konnten wir noch einige der größeren trockenen Fußes erreichen. Als wir zurück zum Auto gegangen sind, war es schon stockdunkel und die Lichter von Moeraki funkelten über das Meer zum Strand herüber.

Die letzten 20km zum DOC-Campingplatz, den wir uns vorher ausgesucht hatten, wurden ziemlich abenteuerlich. Bis Herbert – so hieß das Dorf, in dem wir vom Highway 1 nach links in Richtung Glencoe Scenic Reserve (der Name es Campgrounds) abbiegen mussten – war alles noch ganz einfach zu finden. Doch dann ging unsere kleine Irrfahrt durch die Nacht los. Zuerst fuhren wir im Zickzack durch Herbert auf die Straße zu, die zum Campingplatz führte. Laut Beschreibung sollte es dann von dort aus mal nach links abzweigen aber die einzige Straße nach links führte unserer Meinung nach in ein Gehöft. So fuhren wir weiter und weiter und weiter geradeaus bergauf und bergab über Feldwege und begegneten einigen seltsamen Gestalten in Form von Gegenverkehr. Nach mehreren Kilometern durch die Nacht kam uns das alles sehr seltsam vor, sodass wir denselben Weg wieder zurückfuhren. An der besagten „Kreuzung“ nahmen wir dann wohl oder übel die Abzweigung Richtung Gehöft. Für uns von der Straße aus nicht einsehbar knickte diese aber dann kurz vor dem Gebäude nach links ab und führte nach einigen dunklen Windungen schließlich doch noch zu unserem Ziel. Der DOC-Campingplatz liegt sehr ruhig auf einer großen Lichtung – eigentlich. Denn die Wiese war eher ein Schlammloch aufgrund der beinahe abgeschlossenen Erneuerungsarbeiten an den sanitären Anlagen des Campgrounds. Mit viel Gas und Zuversicht ging’s mittenhindurch zum anderen Ende der Wiese an den Waldrand, wo wir eine gute Stelle für die Nacht fanden. Neben uns waren auch noch einige andere Camper vor Ort. Aufgrund der Größe der Wiese war rund um das Schlammloch genügend Platz für alle vorhanden. Zum Abendessen gab es leckere Burger mit viel gebratenem Speck (BACON!!!). Gut gesättigt ging’s nach einem schönen Sightseeing-Tag in den Van zum schlafen.

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