friiitz@new zealand | STUDY ABROAD IN CHRISTCHURCH / NEW ZEALAND
Blog

Mueller Hut

Endlich mal wieder ein zweitägiger Tramping-Trip (22. & 23.05.2010). Diesmal ging es mit einem gemieteten Kleinbus zu zehnt nach Aoraki/Mt Cook Village gute vier Stunden entfernt von Chch.

Von dort aus wollten wir zur Mueller Hut hinaufsteigen, Mt Cook bewundern und die Nacht dort verbringen und am nächsten Morgen wieder ins Tal absteigen. Nachdem der Wetterbericht eher bescheidenes Wetter vorausgesagt hat, sind fünf andere Tramper abgesprungen. Wie sich aber bald herausstellte war die Wettervorhersage – wie so oft – komplett falsch. Uns erwartete strahlend blauer Himmel und freie Sicht auf Neuseelands höchsten Berg: Mt Cook.

Im DoC-Centre von Aoraki/Mt Cook Village haben wir für die Übernachtung in der Mueller Hut gezahlt und uns die letzten zehn Schlafplätze gesichert. Anders als in den meisten Hütten, die nicht an Great Walk-Routen sind, muss man nämlich für die Mueller Hut extra bezahlen – Backcountry Hut Pass und normal Hut Tickets werden nicht akzeptiert. Das liegt wohl daran, dass der Unterhalt der Hütte extrem teuer ist: alles Material muss per Heli eingeflogen werden. In der Hütte gab es allerdings fest installierte Gaskocher inkl. Gas, das in den NZD 35 pro Nacht enthalten war. Ein Ofen ist nicht vorhanden, weil es auf 1.800 Metern keine Bäume gibt und es wohl viel zu teuer wäre ständig Feuerholz einzufliegen.

Gegen Mittag haben wir uns dann vom Parkplatz auf den Weg zum Beginn der Mueller Hut-Route gemacht. Der Track ist in zwei Abschnitte unterteilt. Die ersten zwei Stunden steigt man auf Treppen aus Holz und Stein sehr steil aufwärts bis man zu den Sealy Tarns – zwei kleinen Bergseen – kommt. Unterwegs hatten wir einen grandiosen Blick auf die Endmoräne des Hooker Glaciers, auf Mt Cook und auf das Hooker Valley.

Ab den Sealy Tarns endet der gut markierte Pfad und die üblichen orangenen Dreiecke auf Metallstangen geben die ungefähre Richtung an. Bis zur Vegetationsgrenze bahnt man sich seinen Weg noch durch Tussock und diverses anderes Gras. Danach muss man ein relativ steiles Geröllfeld überqueren, das zu einem Grat hinaufführt. Bei Schnee muss man hier sehr vorsichtig sein, um keine Lawinen auszulösen. Aber auch wenn, wie in unserem Fall, kein Schnee liegt, sollte man zügig vorangehen, um die Leute hinter sich nicht mit Steinschlag zu gefährden. Wir haben es aber alle ohne Probleme hinter uns gebracht.

Oben auf dem Grat hat es dann leicht zu schneien angefangen. Bei unserer Ankunft wurden wir von mindestens vier Keas in Empfang genommen, die sich – überhaupt nicht kamerascheu – aus nächster Nähe fotografieren ließen.

Mit dem einsetzenden Schneeschauer zogen die Wolken vor die verschneiten Gipfel ringsherum. Vom Beginn des Grats war es aber nicht mehr weit bis zur Mueller Hut. Die liegt in einer ziemlich großen Senke unterhalb von Mt Olivier und mit direkter Sicht auf Mt Cook. Weil es schon langsam begann dunkel zu werden haben wir uns entschieden am nächsten Morgen Mt Olivier zu besteigen und von dort aus den Sonnenaufgang anzuschauen.

Mueller Hut hat zwei große Schlafräume von denen bei unserer Ankunft einer noch komplett leer war. Den haben wir dann besetzt. Danach haben sich die verschiedenen Kochgruppen ihr Abendessen zubereitet. Draußen war es mittlerweile schon stockdunkel und der Schneefall ist kräftiger geworden. Wir sind dann ziemlich früh schlafen gegangen, weil wir ausgemacht haben um halb sieben aufzustehen und für den Sonnenaufgang nach draußen zu gehen.

Kurz vor 7 am nächsten Morgen haben sich fast alle aufraffen können und sich nach draußen in die eisige Morgenkälte begeben. Über Nacht hat es gut 15 Zentimeter Neuschnee gegeben, sodass die felsige Umgebung in eine weiße Schneelandschaft verwandelt wurde. Wegen des Schnees war es uns aber auch nicht mehr möglich auf den 100 Meter höher gelegenen Gipfel von Mt Olivier zu steigen. Wir sind daraufhin bis zum Rand des Grats gelaufen und haben von dort aus von Mt Sefton, Mt Cook und das gesamte Hooker Valley überblicken können. Nach vielen Bildern und tollen Eindrücken sind wir wieder in die Hütte zurückgelaufen um zu frühstücken und unsere Sachen für den Abstieg zusammenzupacken. Mein typisches Tramping-Frühstück besteht eigentlich immer aus Müsli mit oder ohne Trockenfrüchte mit warmer Milch aus dem verfügbaren Wasser und Milchpulver. Dazu gibt es mit der gleichen Milchbasis heiße Schokolade / Kaba.

Gestärkt und fertig gepackt haben wir uns wieder auf den Rückweg durch den Neuschnee ins Tal gemacht. Am Ende des Grats haben wir mit mehr oder weniger Erfolg versucht ein Gruppensprungbild per Selbstauslöser zu machen. Nach dem dritten Mal wurde es dann etwas frisch und wir sind weiter nach unten gegangen. Der Geröllhang war eigentlich auf dem Weg nach unten viel einfacher als auf dem Hinweg, weil wir im Schnee und losen Geröll gut nach unten rutschen konnten. Mit viel Sicherheitsabstand zum Vordermann war das auch problemlos möglich. An den Sealy Tarns haben wir eine längere Verpflegungspause eingelegt bevor wir über die Treppen wieder nach unten ins Tal gewandert sind.

Als alle wieder sicher am Parkplatz angekommen sind, haben wir den Hänger beladen und sind zurück zum DoC-Centre gefahren, um uns vom Track zurückzumelden.

Auf der Heimfahrt nach Chch haben wir noch ganz kurz am Lake Pukaki für ein paar Fotos gehalten.

Diese und natürlich auch alle anderen Bilder gibt’s jetzt hier.


Back to Top | No Comments

Bealey Spur

Am 15.05.2010 bin ich mit dem Tramping Club zu einem Tagestrip nach Bealey Spur in der Arthur’s Pass Region aufgebrochen.

Der Track selbst ist ziemlich unspektakulär aber wir hatten ein Riesenglück mit dem Wetter (wie eigentlich bisher immer!). Oben auf der Hut Spur hatten wir strahlenden Sonnenschein und eine sehr schöne Fernsicht.

Dieses Mal gibt es keinen langen Bericht dazu, weil es am einfachsten ist, wenn ihr euch einfach die Bilder anseht ;-)


Back to Top | No Comments

Sawcut Gorge

Das ist jetzt schon zwei Wochen her! Ich komm mit dem Schreiben einfach nimmer nach ;-) Wäre dort nichts passiert, würde ich euch ja einfach die Bilder zeigen und die Videos ansehen lassen. Aber unkommentiert kann das eine oder andere eventuell verstörend wirken. Deswegen schreibe ich – wie gewohnt – alles auf.

Mit mir sind wir am Sonntagmorgen (09.05.2010) mit Andrews Auto (mit Andrew bin ich schon zum Mt Aicken Trip gefahren) vom Uniparkplatz in Richtung Norden der Südinsel gefahren. Bis zum Beginn des Tracks, der zwischen Kaikoura und Blenheim liegt sind es gute vier Autostunden. Ab Kaikoura führt die Straße fast direkt am Strand am Meer entlang. Teilweise sind die Streckenabschnitte sehr lange einfach nur gerade und „laden gerade dazu ein“ schneller als die erlaubten 100 km/h zu fahren. Blöd ist das nur, wenn plötzlich von hinten ein Auto schnell herankommt und die rot-blauen Blinklichter an der Frontscheibe anschaltet.

Busted!

Daraufhin hat der Andrew dann abgebremst und wir haben an der nächstmöglichen flacheren Stelle neben der Straße angehalten. Der Polizist war ganz freundlich und hat dem Andrew auch gleich eine Rechnung über NZD 230 geschrieben, weil er – abzüglich 10 km/h Toleranz – 26 km/h zu schnell unterwegs war. Wie sich das errechnet wusste keiner so genau und erklärt war es auch nicht. Danach hat er uns noch gesagt, dass es bis zur Abzweigung zur Schlucht nur noch 10 Minuten sind. Lustig war, dass genau in dem Moment, als der Polizist mit uns fertig war ein Auto auf der Gegenspur mit ziemlich hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Der Cop hat daraufhin auf der Stelle umgedreht, seine Signallichter angeschaltet und die Verfolgung aufgenommen.

Von der Abzweigung nach der Brücke über den Waima River mussten wir noch 12 km auf einer engen Schotterstraße bis zum Beginn des Tracks fahren. Die Straße war besonders gegen Ende ziemlich steil und kurvig und führte mitten durch Farmland.

Am Ende der Straße steht (nein, kein Haus am See) ein Haus am Fluss. Das ist das Blue Mountain Farm House. Wanderer dürfen direkt vor dem Haus parken und von dort aus hinunter zum Fluss und zum Beginn des Tracks laufen. Auf dem Weg sind wir zwei Alpakas – ein dunkles und ein weißes – begegnet.

Der Fluss führte nicht mehr als zehn Zentimeter Wasser und an vielen Stellen im unteren Flusslauf haben sich Grünalgen gebildet. Obwohl uns gesagt wurde, dass wir nass werden würden, haben wir zu Beginn noch versucht, die Schuhe möglichst lange trocken zu halten; mehr oder weniger erfolgreich.

Der Sawcut Gorge Track ist eigentlich kein Weg, sondern man läuft die ganze Zeit im Flussbett stromaufwärts. Wenn der Fluss (der Name ist übrigens Waima River oder Ure River) wenig Wasser führt, ist das kein Problem. Nach heftigem oder länger anhaltendem Regen würde ich den Weg nicht unbedingt gehen wollen. Wie oft wir den Fluss überquert haben, weiß ich nicht mehr aber irgendwann waren die Schuhe tropfnass – so wie sich das bei einem g’scheiten Trampingtrip gehört ;-)

Wir (das sind übrigens neben dem Andrew und mir Ryan (Ami, schon vom Roadtrip bekannt) und Dennis, ein Deutscher aus dem „hohen“ Norden) sind dem Ure River bis zur Mündung des Isolation Stream gefolgt und dann ins Bachbett des Isolation links abgebogen. Ab hier konnte man deutlich erkennen, dass die Schlucht nicht mehr weit sein konnte, denn die Felswände zu beiden Seiten waren schon ziemlich hoch. Im Bachbett war von großen Steinen bis riesigen Felsbrocken alles vertreten. Beeindruckend war die Farbe der Steine. Sie waren nämlich schneeweiß: Kalkstein.

Wir sind also dem Isolation Stream stromaufwärts gefolgt und haben nicht mehr groß auf die Beschilderung geachtet, weil der Bach sowieso durch die Schlucht fließt und wir genau dort hinwollten.

Wir kamen an eine Stelle an der wir über riesige Kalkfelsbrocken klettern mussten, um einige tiefe Wasserlöcher zu umgehen. Leider hat das nicht ganz geklappt. Wir sind dann die Felsen mehr oder weniger herunter gerutscht und jeder der schon mal mit nassen Händen Kalk angefasst hat, kann sich vorstellen wie „gut“ der Halt war. Gleich Null. Und am Ende des Felsens hat das Wasserloch gewartet. Laut Andrew, der schon durch war und auf der anderen Seite stand, war es nur hüfthoch. Also alles halb so wild. Wir alles sind nass aber sicher auf einer größeren Sandbank herausgekommen. Es war für die Jahreszeit ungewöhnlich warm, so dass die Abkühlung im Bach nicht weiter schlimm war und die Kleidung auch wieder trocknen würde.

Am Ende der Sandbank tat sich aber ein weiteres Wasserloch auf, das etwas länger und um einiges tiefer war, als das erste. Andrew war schon wieder durch und berichtete von der anderen Seite, dass es diesmal brusttief wird. Wie gesagt, es war ja warm und nass waren wir auch schon. Zudem stand der Bach an diesem Punkt fast; Strömung war kaum vorhanden. Alles halb so wild.

Um mein T-Shirt nicht nass zu machen, habe ich das ausgezogen und über meine Schulter gelegt und den Rucksack mit beiden Händen nach oben gehalten, um ihn vor dem Wasser zu schützen. Dann bin ich als zweiter rein…doch seht selbst.

Komischerweise habe ich aus lauter Schreck überhaupt nicht gehört, dass der Andrew zu mir gesagt hat, dass ich den falschen Weg genommen habe. Ich habe überlegt, was ich lieber retten soll (neben mir natürlich): die Kamera, die ich dummerweise nicht im Rucksack verstaut habe, sondern in den Hand hielt, oder den Rucksack. Ich habe mich für die Kamera entschieden und den Rucksack losgelassen. Da war mein T-Shirt übrigens schon untergegangen. Mir kam die ganze Aktion auch viel länger vor als die eine Minute. Zum Glück war ich darauf eingestellt nass zu werden und hatte noch ein zweites Oberteil dabei, das ich dann angezogen habe. Von der anderen Seite habe ich dann Andrew bei der T-Shirtsuche und die anderen bei ihrer Durchquerung gefilmt. Die Kamera hat es also – dank der Schutzhülle, die nur ein paar Tropfen durchgelassen hat – ohne Schaden überstanden.

Weil jetzt wirklich alles nass war, sind wir nur noch im Bach weitergelaufen und tiefer konnte es auch nicht mehr werden ;-) Bis zu Schlucht war es jetzt nicht mehr weit. Als wir angekommen sind, haben wir davor kurz Pause gemacht und uns gestärkt. Danach ging es weiter in die Schlucht. Sawcut Gorge ist an der schmalsten Stelle nur zwei Meter breit. Da kann man sich gut vorstellen, dass sie unpassierbar ist, wenn der Bach durch Regen angeschwollen ist. In der Schlucht kann man schön sehen, wie das Wasser über die lange Zeit hinweg die Schlucht geformt hat.

Nach guten 100 Metern ist der imposanteste Teil auch schon wieder vorbei. Danach sind wir dem Isolation Creek weiter gefolgt, weil der Wanderführer beschrieben hat, dass dahinter auf dem Weg zur Isolation Hut ein schöner Wasserfall zu sehen ist. Weil es aber schon seit Wochen nicht mehr geregnet hat, war der Wasserfall eher ein Rinnsal in Form von steten Tropfen. Weil das Wetter noch immer sehr schön war und uns noch nicht nach Umkehren war, sind wir weiter bis zur Isolation Hut gelaufen. Der Name der Hütte hat auf jeden Fall seine Berechtigung. Das ist wirklich der „Arsch der Welt“ ;-) In der Hütte haben wir einen DOCler getroffen, der dort schon seit ein paar Tagen „wohnt“. Sein Auftrag war wohl an der Hütte irgendetwas zu reparieren. So ganz genau habe ich das nicht mitbekommen. Weiter als bis zur Hütte kann man nicht wirklich gehen. Also haben wir uns wieder auf den Rückweg durch das Bachbett des Isolation Creek gemacht.

Diesmal wollten wir aber nicht noch einmal durch die beiden Wasserlöcher, weil unsere Kleidung gerade schön getrocknet war. Also haben wir Ausschau nach den orangenen Wegweisern gehalten und den Aufgang zur Umgehung der beiden auch gefunden. Oberhalb des großen Wasserlochs haben wir dann zum Andenken ein Gruppenfoto gemacht.

Der weitere Rückweg verlief ziemlich unspektakulär. Dennis wollte an einer Stelle noch unbedingt zu einer Höhle in der Felswand klettern. Währenddessen habe ich mit Ryans Hilfe die Serienbildfunktion meiner Kamera ausprobiert. Das folgende Video ist aus 16 Einzelbildern zusammengesetzt.

Danach ging es weiter stromabwärts das Flussbett des Waima Rivers entlang bis wir wieder bei den Alpakas und Andrews Auto angekommen sind. Nach einem kurzen Plausch mit dem Farmer haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht. Weil ich vorne saß, musste ich das Gatter, das den Hof von der Weide trennt öffnen und schließen. Gleich nach Gatter war allerdings ein steiler Anstieg, den Andrew mit Schwung nehmen musste, um nach oben zu kommen. Den Berg musste ich dann noch zu Fuß barfuß zurücklegen, bevor wir zurück in Richtung Christchurch fahren konnten.

Kaum waren wir richtig unterwegs hat es angefangen ziemlich stark zu regnen. Da hatten wir doch noch ziemlich viel Glück gehabt, dass wir „nur“ von unten nass geworden sind.

In Amberley (kurz vor Chch) hat der Hunger den Andrew zum nächsten Fish ‘n Chips-Laden getrieben. Er hat dann auch noch gleiche eine Portion Chips extra bestellt, die wir unter uns alles geteilt haben. Sehr großzügig!

Nach einem erlebnisreichen Wandertag mit zwei – für eine Tageswanderung – sehr langen Autofahrten sind wir wieder gesund und sicher an der Uni angekommen.

Diesmal gibt es zwei Bildergalerien. Die erste ist mit meinen Bildern gefüllt und kommentiert und die zweite hat eine Auswahl von Andrews Bildern, bei denen ich zu faul war noch was dazuzuschreiben ;-)

Viel Spaß dabei!


Back to Top | No Comments

Please evacuate the building!

Was ist Sonntagmorgens um 10.30 Uhr in einem Studentenwohnheim los? Richtig. Nichts!!! Alles schläft tief und fest.

Nur heute nicht. Plötzlich geht der vom Drill bekannte „große“ Feueralarm los. Neben einem grässlich lauten „UIUIUI“ sagt ab und zu eine Stimme

„Please evacuate the building using the nearest fire exit“.

Schnell was angezogen und das Fenster entriegelt. Das Erdgeschoß hat nämlich den großen Vorteil, dass man bei einem echten Feuer immer noch seine Sachen über das Fenster in Sicherheit bringen kann ;-)

Als alle draußen in kaltem Nieselregen versammelt waren, wurde ziemlich schnell klar, dass das keine Übung ist. Auf der Alarmtafel im Erdgeschoss steht, dass der Alarm in Flat 143 ausgelöst wurde. Doch ein Feuer war weit und breit nicht zu sehen.

James geht durchs ganze Gebäude und stellt sicher, dass alle draußen sind. Das ist Aufgabe der RAs, wenn’s brennt.

Aber die Feuerwehr und die Security wird ja bald eintreffen und wir können wieder ins Warme. Von wegen… Allerdings war auch kein Feuer zu sehen.

Als nach 15 Minuten weder ein großes rotes, noch ein Security-Fahrzeug gekommen ist, hat der James die 111 (Notrufnummer) angerufen. Die meinten dann, dass sie jemanden schicken.

Nach weiteren 5 Minuten kamen zwei Feuerwehrautos, ein Polizeiauto und die Universitätssicherheit und Feuer war noch immer keins da.

Falls die Alarmanlage mit der Feuerwehr verbunden ist – was ich schwer vermute, weil ich sonst keinen Sinn darin sehe – hatten die entweder keine Lust (O-Ton Vermutung: „Hangover nach Stripper-Party gestern“) oder die Reaktionszeit der Feuerwehr ist wirklich so bescheiden, dass die immer erst kommen, wenn das Objekt schon im Vollbrand steht. Ich glaube, dass das System einfach nicht mit der Feuerwehr verbunden ist. Alles andere ist zu unwahrscheinlich.

Um 10:55 schließlich hat einer der Feuerwehrmänner das Gebäude wieder freigegeben und wir konnten zurück in die warmen Zimmer.

Und weil’s so schön ist, bekommt ihr hier eine Kostprobe des Feueralarms. Kleiner Tipp: Lautsprecher leise stellen.


Back to Top | No Comments

Procrastination, running circles in my head….

While you sit there contemplating you’ll wind up left for dead
Life it’s what happens
While you’re busy making your excuses
Another day, another casualty
But that won’t happen to me…

(aus Simple Plan – When I’m Gone)

Jetzt, nach einem schlaflosen 43 Stunden Marathon sind das Essay für Environmental Economics und die (eigentliche) Gruppenarbeit für International Business ENDLICH fertig. Bis zur heutigen Vorlesung kann ich immerhin noch 3,5 Stunden schlafen. Yeah!

In diesem Sinne, gute Nacht….


Back to Top | 1 Comment

Pages